Das Kirchenschiff der St. Katharinenkirche im blauen Licht während quovadis 2025

SchwelleThreshold

DatumDate
Samstag, 18. September 2027Saturday, 18 September 2027
ZeitTime
11–23 Uhr11 AM–11 PM
OrtVenue
St. Katharinenkirche, Frankfurt am Main
EintrittAdmission
freifree

Die zweite Ausgabe von quovadis findet am 18. September 2027 in der St. Katharinenkirche in Frankfurt am Main statt: zwölf Stunden Tanz, Performance und Schauspiel.

2025 fragte quovadis: Wohin gehst du? Die zweite Ausgabe beschäftigt sich mit dem Zustand zwischen dem Losgehen und dem Ankommen und betrachtet die titelgebende Frage damit aus einer neuen Perspektive.

quovadis 2027 untersucht die Schwelle als szenischen Raum: Übergänge, Schwebezustände und Transformationen. Wie lassen sich gesellschaftliche, körperliche und emotionale Übergangszustände szenisch erfahrbar machen? Welche Formen von Verletzlichkeit, Warten und Entscheidungen entstehen in der Schwebe? Welche Räume ermöglichen es uns, diesen Fragen gemeinsam zu begegnen und sie auszuhandeln?

The second edition of quovadis takes place on 18 September 2027 at St. Catherine’s Church in Frankfurt am Main: twelve hours of dance, performance and theatre.

In 2025, quovadis asked: where are you going? The second edition turns to the state between setting off and arriving, and so looks at the question in its title from a new angle.

quovadis 2027 explores the threshold as a scenic space: transitions, states of suspension and transformation. How can social, bodily and emotional states of transition be experienced on stage? What forms of vulnerability, waiting and decision-making emerge in suspension? Which spaces allow us to face these questions together and negotiate them?

Der TagThe day

Das Festival beginnt um 11 Uhr mit einem öffentlichen Brunch. Alle sind eingeladen.

Bis 17 Uhr stehen kürzere Performances, Gespräche und partizipative Formate auf dem Programm. Ab 17 Uhr folgen bis 23 Uhr längere, experimentellere Arbeiten. So teilt sich der Tag in zwei Hälften von je sechs Stunden.

Zu sehen sind rund zwanzig Arbeiten aus Tanz, Performance und Schauspiel, die meisten dauern zwischen 20 und 60 Minuten. Das Publikum kann jederzeit kommen und gehen.

Brunch und Snacks sind ein Treffpunkt für freie Szene, Studierende, Künstler*innen, Publikum und Nachbarschaft.

The festival opens at 11 AM with a public brunch. Everyone is welcome.

Until 5 PM the programme features shorter performances, talks and participatory formats. From 5 PM to 11 PM, longer and more experimental works follow. The day thus falls into two halves of six hours each.

Around twenty works of dance, performance and theatre will be shown, most of them between 20 and 60 minutes long. Visitors can come and go at any time.

Brunch and snacks are a meeting point for the independent scene, students, artists, audience and neighbourhood.

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Kirchenschiff im orangefarbenen Licht während des Festivals

Rückblick 20252025 in review

Vom 10. Oktober 2025, 18 Uhr, bis zum 11. Oktober 2025, 18 Uhr, fand in der St. Katharinenkirche in Frankfurt am Main das interdisziplinäre Performance-Festival quovadis statt. Die Kirche, zentral an der Hauptwache gelegen, blickt auf eine lange Geschichte als Ort der Begegnung und der Kontemplation zurück. Seit ihrem Bau im 17. Jahrhundert prägt sie das Stadtbild und spielte in verschiedenen historischen Phasen eine wichtige Rolle, von der Reformation bis zur Zerstörung im Zweiten Weltkrieg.

Heute ist sie ein sakraler Raum und zugleich ein Forum für kulturellen und gesellschaftlichen Diskurs. Das quovadis-Festival (lateinisch für „Wohin gehst du?“) greift diesen offenen Charakter auf und lädt Künstler*innen und Besucher*innen dazu ein, persönliche und gesellschaftliche Fragen des Wandels gemeinsam zu erforschen.

34 interdisziplinäre Positionen, vierundzwanzig Stunden ohne Unterbrechung, rund 800 Besucher*innen. Der Eintritt war frei.

From 10 October 2025, 6 PM, to 11 October 2025, 6 PM, the interdisciplinary performance festival quovadis took place at St. Catherine’s Church in Frankfurt am Main. The church, centrally located at the Hauptwache, has a long history as a place of encounter and contemplation. Since its construction in the 17th century it has shaped the cityscape and played an important role in various historical phases, from the Reformation to its destruction in the Second World War.

Today it is a sacred space and at the same time a forum for cultural and social discourse. The quovadis festival (Latin for “Where are you going?”) embraces this open character and invites artists and visitors to explore personal and social questions of change together.

34 interdisciplinary positions, twenty-four hours without a break, around 800 visitors. Admission was free.

Fotos: Augustine Paredes. Zum Vergrößern anklicken.Photographs: Augustine Paredes. Click to enlarge.

PressePress

„Das Gegenteil von Aufmerksamkeitsökonomie“

Eugen El, Monopol, 14.10.2025

Zum Artikel auf monopol-magazin.de ↗Read the article on monopol-magazin.de ↗

Das Festival auf den Seiten der Förderer:The festival on our funders’ websites: Aventis Foundation, Kulturfonds Frankfurt RheinMain

Performer*in im weißen Gewand am Mikrofon im Scheinwerferlicht

Künstler*innen 2025Artists 2025

Performer*in im weißen Gewand am Mikrofon im Scheinwerferlicht
Kirchenschiff mit Buntglasfenstern im grünen Licht

Zeitplan 2025Timetable 2025

Die Kirche war vierundzwanzig Stunden lang geöffnet, bei Tag und bei Nacht.The church was open for twenty-four hours, day and night.

Das Kirchenschiff mit der Orgel im violetten Licht, Publikum in den Bänken
Hendrik Arns, Frederike Antonia Ohnewald, Leonore Schubert und Olaf Lewerenz
Von links: Hendrik Arns, Frederike Antonia Ohnewald, Leonore Schubert, Pfarrer Dr. Olaf LewerenzFrom left: Hendrik Arns, Frederike Antonia Ohnewald, Leonore Schubert, Pfarrer Dr. Olaf Lewerenz

Über unsAbout us

quovadis ist ein junges, wachsendes Festival für zeitgenössische Kunst und Performance im sakralen Raum. Es bietet lokalen und international aufstrebenden Künstler*innen eine professionelle Plattform und versteht sich als Brücke zwischen freier Szene, Bildender Kunst und den Bürger*innen Frankfurts und des Rhein-Main-Gebiets.quovadis is a young, growing festival for contemporary art and performance in sacred space. It offers local and internationally emerging artists a professional platform and sees itself as a bridge between the independent scene, the visual arts, and the people of Frankfurt and the Rhine-Main region.

KurationCuration

Leonore Schubert und Hendrik Arns
Leonore Schubert und Hendrik ArnsLeonore Schubert and Hendrik Arns

Leonore Schubert

Leonore Schubert (*1993, Kassel) ist Kommunikations- und Produktdesignerin und absolvierte den Master in Curatorial Studies an der Goethe-Universität/Städelschule in Frankfurt am Main. Sie arbeitete für die documenta 14 in Kassel und leitete von 2021 bis 2023 die Kommunikation am MUSEUM MMK FÜR MODERNE KUNST in Frankfurt. Aktuell leitet sie die Publikationen am Kunsthaus Bregenz.

Leonore Schubert (*1993, Kassel) is a communication and product designer and holds an MA in Curatorial Studies from Goethe University / Städelschule in Frankfurt am Main. She worked for documenta 14 in Kassel and was head of communications at MUSEUM MMK FÜR MODERNE KUNST from 2021 to 2023. She is currently Head of Publications at Kunsthaus Bregenz.

leonore@quovadis-festival.de

Hendrik Arns

Hendrik Arns (*1996, Lohr am Main) ist Kurator, Performancekünstler und Autor. Er studierte an der HfM „Hanns Eisler“ und an der HfS „Ernst Busch“, am CSM London sowie an der Städelschule und der Beaux-Arts de Paris. Seine Arbeiten wurden unter anderem bei den Bayreuther Festspielen, den Berliner Festspielen, im CCA Berlin und am Theater Erfurt gezeigt. Seine Publikationen erschienen im Passagen Verlag Wien.

Hendrik Arns (*1996, Lohr am Main) is a curator, performance artist and author. He studied at HfM “Hanns Eisler” and HfS “Ernst Busch”, at CSM London, at the Städelschule and at the Beaux-Arts de Paris. His work has been shown at the Bayreuth Festival, the Berliner Festspiele, CCA Berlin and Theater Erfurt, among others. His books are published by Passagen Verlag Vienna.

hendrik@quovadis-festival.de

Kuratorische AssistenzCuratorial assistant

Frederike Antonia Ohnewald
Frederike Antonia Ohnewald

Frederike Antonia Ohnewald

Frederike Antonia Ohnewald (*1997) studierte Soziale Arbeit, Kunstgeschichte und Theaterwissenschaft (B.A.) sowie Curatorial Studies (M.A.) an der Goethe-Universität Frankfurt und der Städelschule. Sie lebt in Frankfurt am Main und arbeitet an der Schnittstelle von Kuration, Kulturproduktion und Kunstvermittlung mit Schwerpunkt auf zeitgenössischer Kunst, Performance und interdisziplinären Formaten. Sie war bereits 2025 als kuratorische Assistenz an der ersten Ausgabe von quovadis beteiligt und begleitet auch die zweite Ausgabe in dieser Rolle.

Frederike Antonia Ohnewald (*1997) studied social work, art history and theatre studies (BA) as well as curatorial studies (MA) at Goethe University Frankfurt and the Städelschule. She lives in Frankfurt am Main and works at the intersection of curating, cultural production and art education, focusing on contemporary art, performance and interdisciplinary formats. She was already curatorial assistant for the first edition of quovadis in 2025 and continues in this role for the second edition.

frederike@quovadis-festival.de

St. Katharinenkirche

Pfarrer Dr. Olaf Lewerenz

KontaktContact

Kerzen und Blumen auf dem Altar
Die Orgel der St. Katharinenkirche